Neuseeland 2011/12 - Teil 3 von 8

Milford Sound, mit dem Dampfschiff nach Queenstown und über NZs höchsten Strassenpass nach Wanaka

Eine knapp 3stündige Schifferlfahrt fuhr uns hinaus bis zum Ozean und wieder zurück. Die Vegetationsdecke an den Steilufern ist sehr dünn, dennoch wachsen Bäume, die jedoch hin und wieder mit einer "Baumlawine" in den Fjord stürzen, auf einem der Bilder zu sehen. Die Steilufer sind richtig hoch, der Grössenvergleich gelingt vielleicht durch die auf einigen Bildern abgelichteten Ausflugsboote. Da die einzige Lodge mit Campern überfüllt war, musste ich mein Zelt in der Nähe der Strasse am Abend aufschlagen, etwas ungemütlich war es wegen der vielen sand flies dort und am nächsten Morgen wurde ich von einem Kea begrüsst und machte ich mich früh auf den Weg, 900m Anstieg, zurück durch den Tunnel und nach Te Anau.

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Von Te Anau über eine ungeteerte Strasse (für Autos eigentlich eine Sackgasse, aber dennoch waren einige unterwegs) an den Mavora Lakes vorbei zum Lake Wakatipu zur Walter-Peak-Station und von dort mit dem Dampfschiff TSS Earnslaw nach Queenstown. Die ungeteerte Strasse stets leicht ansteigend und natürlich heftiger Nordwind machte den Tag recht anstrengend. Queenstown war reichlich überlaufen und ich flüchtete nach fish & chips für eine Übernachtung ins nahegelegene Arrowtown.

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Hohe Strassenpässe sind in Neuseeland nicht zu finden, einen der höchsten fuhr ich zwischen Arrowtown und Lake Wanaka: der Cardronapass mit rund 1120m erreicht noch nicht mal die Höhe des Brennerpasses :)
Wanaka, die Seen dort und der nahegelegene Nationalpark, sowie der Roys Peak (1578m), den ich am nachmittag bestieg, waren die Reise wert.

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